Tag 3: Den Rhein haben wir hinter uns gelassen, zum Glück!

Für heute planen wir ein frühes Ablegemanöver. Eine Hälfte der Crew bereitet den Motor vor, die andere versorgt die 4-beinige Crew und kauft ein.

Das Ablegen klappt astrein. Jetzt müssen wir aus dem Schutzhafen heraus nur noch einmal quer über den Rhein, um unsere Bergfahrt Richtung Wesel aufzunehmen. Nach kurzem Abwarten klappt es. Wir sortieren  uns sofort ganz rechts neben der Fahrrinne ein. Es ist diesig und es regnet. Auf dem Rhein ist viel los, die Berufsschifffahrt pulsiert. Wir wollen niemandem in die Quere kommen und machen es so, wie es uns am Vorabend ein Binnenkapitän erklärt hat: Sobald die Berufsschiffe zum Überholen ansetzen, möglichst weit nach Steuerbord ausweichen und vor allem sofort Geschwindigkeit rausnehmen. Es klappt gut und wir werden sogar von den meisten Überholern freundlich gegrüßt. Wieder mal nähert sich die Waschpo, wir vermuten, dass wir ihr Interesse geweckt haben. Aber nein, sie docken sich  an ein Binnenschiff an und sind dort mit einer Kontrolle schwer beschäftigt. Während unser Rheinpassage sehen wir genau ein weiteres Sportboot und dann leider auch nur eines was in der Mitte der Wasserstraße mit Highspeed Schwell erzeugt. Wir sind erleichtert, als wir um 15:30 die Schleuse Friedrichsfeld erreichen und 7m „hoch gehoben“ werden auf den Wesel-Datteln- Kanal.  Jetzt erwartet uns ruhige Kanalfahrt statt Strom gegenan. Wir legen direkt hinter der Schleuse an, um kurz mit den Hunden an Land zu gehen, werden aber direkt von der Schleuse angefunkt, dass das nicht geht, hier ist Anlegen nur für Berufsschiffe erlaubt. Also schnell wieder an Bord und weiter geht es, Richtung Dorsten, da soll es eine Wasserwander-Stelle für Sportboote geben. Naja, wir haben in Dorsten eine Anlegestelle gefunden, scheint für Fahrgastschiffe zu sein, aber ein riesig großer Bereich und vollkommen leer. Der Bereich für Sportboote ist einfach zu klein für unseren Hans 🙄. Wir genießen den Abend und die jüngere Hälfte der Crew geht noch schnell in Kanal baden.

P.S. Die technischen Abenteuer aus dem Motorraum, die die Crew bisher erlebt hat sind auch nicht ganz ohne. Dafür legen wir dann vielleicht später mal einen extra Blog an 😅

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